Borreliose – Fallbeispiel Rottweiler Enja

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Borreliose – Fallbeispiel Rottweiler Enja

Sie ist in unseren Breiten längst angekommen und mittlerweile eine häufig diagnostizierte Krankheit bei Mensch, Pferd und Hund. Doch auch andere Tiere können an Borreliose erkranken.

Auch bei Katzen kommt die Borreliose mittlerweile vor, auch wenn in sämtlichen Literaturen steht das die Katze resistent sei.

Die klassischen Symptome, die die meisten mit Borreliose verbinden sind Gelenksschmerzen, Fieber und wechselnde Lahmheiten. Doch auch Nierenerkrankungen, Lethargie, neurologische Probleme, wiederkehrende Erkältungskrankheiten, geschwollene Lymphknoten etc. können Anzeichen einer Borreliose sein. Beim Pferd kann es sich auch in Headshaking äußern, oder bei chronischen Krankheiten im Hintergrund mitlaufen.

 

Was ist Borreliose überhaupt?

 

sie ist eine bakterielle Erkrankung die durch Zecken übertragen wird. Doch was viele nicht wissen, auch Läuse, Mücken, Bremsen und andere Stechinsekten können sie übertragen!

Borrelien sind kleine schraubenförmige Bakterien die sich mithilfe von Flagellen (das sind kleine Haar-ähnliche Gebilde an ihren Enden) aktiv fortbewegen können.

Es gibt vier bekannte Unterarten:

 

Borrelia burgdorferi

Borrelia garinii

Borrelia afzelii

Borrelia spielmanii

 

Doch wie kommt die Borrelie in die Zecke?

 

wenn die kleinen Zeckenlarven schlüpfen nehmen Sie ihre erste Blutmahlzeit an kleinen Tieren wie Kröten, Vögeln oder Mäusen auf. Diese Tiere sind oftmals Reservoire der Borrelien. Auch im zweiten Entwicklungsstadium der Zecke, der Zeckennymphe, werden kleine Tiere wie Ratten, Igel, Kaninchen usw. bevorzugt.

Hierbei ist es möglich das die Zecke sich infiziert.

Wenn sie nun in das adulte Stadium kommt wird ein größeres Wirtstier bevorzugt. Die Zecke saugt Blut und speichelt dabei in die Saugstelle. Trägt sie Borrelien in sich, wandern diese aus dem  Darm in die Speicheldrüsen der Zecke. So werden die Borrelien übertragen, und das ist bereits nach ein paar Minuten möglich, und nicht wie so oft gesagt frühestens nach 12 oder 24 Stunden!

Laut offiziellen Zahlen sind je nach Region 5-35% der Zecken mit Borrelien infiziert.

Doch auch wenn eine infizierte Zecke beißt, bedeutet es nicht dass auch unbedingt Borrelien übertragen werden.

Und wenn Borrelien übertragen werden, bedeutet das nicht dass das Tier zwangsläufig an Borreliose erkrankt!

Ist das Immunsystem auf Zack, werden die eindringenden Borrelien sofort eliminiert.

So werden nur 1,5-6% wirklich infiziert.

 

Beim Menschen kann man meistens eine Wanderröte beobachten, dass ist beim Tier aufgrund der Behaarung eher schwierig, und kommt auch nicht immer vor.

Symptome können teilweise erst Monate oder Jahre nach der Infektion auftreten.

Und eine spät erkannte Borreliose lässt sich immer schwieriger behandeln als eine akute.

 

Eine Möglichkeit um direkt zu testen ob das Tier infiziert sein kann ist es, die Zecke in ein Labor zu senden, dort wird die Zecke auf Borrelien getestet. Das kann bei jedem Tierarzt in Auftrag gegeben werden. Diese Tests sind sicherlich zur Beruhigung des Besitzers gut, da nicht viele Zecken Borrelien-befallen sind, aber auch bei positivem Befund bedeutet es nicht, dass das gebissene Tier jetzt auch eine Borreliose entwickelt!

Es gibt auch Schnelltests auf Borreliose-befallene-Zecken beim Tierarzt, jedoch ist auch hierfür die Zecke notwendig.

Wenn aber nun die Zecke weg ist, und man hat den Verdacht auf Borreliose, gibt es zwei Möglichkeiten der Diagnose:

 

– die Blutprobenuntersuchung im Labor

– die Bioresonanztestung

 

Der Unterschied ist folgender:

 

Die Blutprobenuntersuchung im Labor misst die Antikörper, vereinfacht ausgedrückt sind dass die Reaktionen, die das Immunsystem bildet um Borrelien zu vernichten.

Hier kann nicht unterschieden werden ob es sich um Antikörper aus einer Impfung oder Erkrankung handelt. Ist der Hund also geimpft und man hat trotzdem den Verdacht auf eine Infektion sollte ein spezieller, teurerer Test im Labor veranlasst werden (Western-Blot).

Es gibt auch Fälle in denen die Antikörper niedrig sind und trotzdem die Symptome auf eine Borreliose hindeuten, dies kann zum einen daran liegen dass das Immunsystem nicht genug Antikörper gebildet hat, oder die Infektion ist noch zu „frisch“ und der Körper konnte noch nicht ausreichend Antikörper bilden. In diesen Fällen fällt der Test im Labor falsch negativ aus.

Um sicher zu gehen kann man die Borrelien mittels PCR (Polymerase-chain-reaction) -Verfahren nachweisen lassen, dies ist jedoch sehr aufwendig und deswegen auch teuer.

Hierbei wird das genetische Material der Borrelien nachgewiesen.

 

Die Alternative – leider nicht schulmedizinisch anerkannt – ist die Bioresonanzuntersuchungs-Methode.

Hierbei wird dem Tier ein kleiner Tropfen Blut genommen, und es kann mittels Eigenschwingung des Tieres, und Eigenschwingung der Borrelien  (als Testampulle vorhanden) getestet werden ob eine Belastung vorliegt (ein biophysikalisches Verfahren). Auch dieses Verfahren ist nachweisbar, und in vielen unabhängigen Studien  nachgewiesen, jedoch nicht anerkannt.

Der Vorteil: akute Infektionen können sofort nachgewiesen werden.

Auch kleinste Mengen von Borrelien können so getestet werden,

es ist ein ja oder nein -Test, der Nachteil hierbei ist, dass die „Stärke“ der Infektion nicht getestet werden kann, das heißt, wie viele Borrelien gerade den Körper bekriegen.

Aber letztendlich ist das auch nicht relevant, denn man muss ja nur wissen ob Befall da ist oder nicht. Und ob das Immunsystem es selber schafft oder nicht. Da die Bioresonanz immer vordergründig anzeigt was den Körper belastet, kann hiermit auch unterschieden werden ob das Immunsystem Unterstützung braucht.

Was hilft es zu wissen das die Antikörper x-fach hoch sind und dem Tier geht es gut, bei einem anderen reicht ein niedriger Antikörper-Nachweis und sein Allgemeinbefinden ist sehr schlecht.

Man misst auf herkömmliche Labor-Art nur die Reaktion des Körpers auf Borrelien, ist der aber nicht imstande entsprechend zu reagieren, kann es passieren das diese Diagnose ausgeschlossen wird und anderweitig behandelt wird. Das Grundübel bleibt dabei versteckt und brodelt weiter…

 

Wie im Falle von Enja, einer mittlerweile neunjährigen, überaus freundlichen und tollen Rottweiler-Hündin.

Sie hatte zunehmend Gelenkschmerzen die sich nicht durch Lahmheit, sondern durch Rückenschmerzen und Muskelkater-Symptomen äußerte.

Ihr Bioresonanz-Test auf Borreliose war sofort positiv.

Sie bekam daraufhin tierärztlich Doxycyclin verordnet, ein Antibiotikum was das schulmedizinische Mittel der Wahl bei Borreliose ist. Leider ist es sehr Leber – und Nierenschädigend, bei vielen Tieren steigen nach Verabreichung stark die Leberwerte im Blut an.

Es wird in hoher Dosierung über 4-6 Wochen verabreicht.

Nachdem Enja diese „Kur“ durch hatte gab es keinen Unterschied in den Symptomen und der Test war weiterhin positiv.

Die Besitzerin entschied sich zu einer Schmerzmittel-Gabe und wollte das Doxy zunächst aussetzen, sie ließ einen Monat später nochmal einen Borrelien-Test machen um eine eventuelle Nachwirkung des Antibiotikums  zu sehen. Leider war der Test wieder positiv und Enja ging es nicht besser. Sie konnte kein Hundesport mehr machen und auch das geliebte Fahrradfahren musste eingestellt werden.

Enja erhielt 6 Wochen nochmals Doxycyxlin, zum Glück vertrug sie es gut, jedoch änderte auch das nichts an den Symptomen und an dem Test, denn die Borrelien blieben, der Test nach 3 Monaten war wieder positiv.

 

Doch warum ist das so?

 

Die Borrelien sind, sich aktiv fortbewegende Bakterien. Und sie sind nicht dumm, leider.

Wenn das Antibiotikum in der Blutbahn ankommt warnen die sterbenden Borrelien die anderen und diese huschen schnell weg und verstecken sich in den Zellen. Sie können dort lange verweilen, jedoch jederzeit wieder aktiv werden und neuen Unfug treiben.

 

Enja wurde meiner Tierheilpraxis vorgestellt, aufgrund der lange bestehenden Symptome und dem wegfallen der Aktivitäten hatte sie stark an Gewicht zugelegt.

Sie hatte Rückenschmerzen und nach jeder etwas stärkeren Bewegung (als normales langsames spazieren gehen) regelrecht Muskelkater. Wenn sie mal im Garten spielte war sie den Tag danach platt und wollte sich nicht bewegen. Es musste viel Schmerzmittel her um sie wieder zum laufen zu begeistern.

 

Ihr wurden zwei spagyrische, individuell zusammengesetzte Mischungen zusammengestellt, dabei wird die Dosierung von einer Mischung langsam gesteigert, die andere Mischung wird anfangs hochdosiert gegeben und dann nach und nach runtergefahren. Dadurch wird in der Mitte der Behandlung von beiden Mischungen die selbe Dosierung gegeben. Durch das langsame ansteigen der „Borrelien-Killer-Mischung“  😉  wiegen sich die Borrelien in Sicherheit und flüchten nicht, wenn dann die Falle zuschnappt (in der Zeit, in der beide Mischungen in derselben Dosis angekommen sind), haben die Borrelien keine Möglichkeit mehr sich zu verstecken.

Die Kur dauerte 6 Monate an und musste zweimal täglich verabreicht werden. Sicherlich eine Herausforderung für die Besitzerin, jedoch ging es Enja fortlaufend besser.  4 Monate nach der Gabe spielte sie wieder wie wild im Garten und tobte mit Ihrem Rottweiler-Kumpel, ohne Folgen.

Mittlerweile ist die Kur seit zwei Monaten durch, der Borrelien-Test vor einem Monat war das erste mal negativ, ein Folgetest nach sechs Monaten folgt.

Enja kann wieder mit am Fahrrad laufen und im Garten toben, ihre Schmerzen sind weg und sie ist nicht mehr auf Schmerzmittel angewiesen. Jetzt muss sie nur noch ihr „angestautes“ Gewicht loswerden, was aber dank der wiedergekehrten Bewegungsfreude sicherlich von alleine klappt.

 

Die Borreliose ist eine lebenslange Erkrankung, besonders wenn sie spät erkannt wird.

Man kann sie jedoch mit Naturheilkunde prima behandeln, und das nebenwirkungsfrei, was für die meisten, besonders alten und auch Lebererkrankten Tiere ideal ist.

Da die Borreliose nicht auf eine reine Lahmheitserkrankung reduziert werden kann, kann ich nur jedem Tierbesitzer empfehlen, sein Tier genau zu beobachten und bei chronischen Erkrankungen die keinerlei Besserung erfahren, die Borreliose als mögliche „Hintergrunderkrankung“ im Hinterkopf zu haben.

Es gibt auch eine Impfung. Ich möchte hier kein Für oder Wieder anbringen, grundsätzlich möchte ich dazu aber sagen:

Wer Angst vor Borreliose hat und ständig daran denkt, der sollte ggf. darüber nachdenken die Impfung in Betracht zu ziehen, auch wenn es nie einen 100% Impfschutz gibt und jede Impfung eine Belastung ist (insbesondere Dank der ganzen Inhaltsstoffe und Adjuvantien in den Impfdosen).

 

 

Denn:

Energien folgen Gedanken, und wer stets denkt: „Mein Hund/Pferd darf bloß nicht an Borreliose erkranken / Ich habe so Angst vor Zecken, jetzt hat er eine und kriegt bestimmt Borreliose..etc…“

der wird später auch ein erkranktes Tier haben!

In diesem Sinne, kommen Sie gut durch die Zeckenzeit, ich hoffe ich konnte hiermit einigen Tiermenschen die Angst vor Borreliose nehmen! (Da es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt 😉   )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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