Tierheilpraktiker?!?

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Tierheilpraktiker?!?

Was machen diese Menschen eigentlich? Das Berufsbild des Tierheilpraktikers ist den meisten eher unbekannt und doch hört man immer mehr von Ihnen, oft werden sie in untere oder obere Schubladen gepackt, manche ordnen sie ein als Laien und Quacksalber die den Placebo-Effekt für teures Geld verkaufen, andere als unstudierte Tierärzte, die den Ärzten die Arbeit klauen und ihre Leistung madig machen wollen.

 

Zeit um etwas Licht in die Sache zu bringen 😉

 

Das Berufsbild des Heilpraktikers gibt es schon seit der Antike, es sind Heilkundige, die mit Naturmedizin die Heilung des Individuums herbeiführen möchten.

Die Medizin im alten China beruhte darauf, das die Ärzte nicht in erster Linie Krankheiten zu heilen hatten, sondern dafür verantwortlich waren, dass die Menschen in ihrer Obhut nicht erkrankten. Der Fokus lag auf der Prävention, darauf, das Krankheiten gar nicht erst entstehen. Erkrankten dennoch Menschen in ihrer Obhut, wurde der verantwortliche Arzt hingerichtet.

Ein sehr starkes Extrem, aber im Grunde sollte es jedem im Heilberuf tätigen Menschen ein Anliegen sein, dass Krankheiten gar nicht erst entstehen.

So liegt auch das Aufgabengebiet des Tierheilpraktikers vorwiegend darin, präventiv zu arbeiten. Störungen die zu einer Erkrankung führen, rechtzeitig zu erkennen, ist das wichtigste Aufgabengebiet des THP`s.

Ein Spruch aus der Naturheilkunde lautet:

 

Es ist für ein Lebewesen viel schwieriger krank zu werden, als gesund zu sein.

Denn jeder Organismus strebt die Heilung an.

 

Um dieses Ziel zu erreichen möchten Tierheilpraktiker auch gerne mit Tierärzten zusammenarbeiten, denn Schul- und Alternativmedizin lässt sich oftmals bestens ergänzen.

Und kein guter Tierheilpraktiker ist den Tierärzten gegenüber feindlich gestimmt, sondern arbeitet darauf hin mit den Tierärzten zu kooperieren, denn jeder arbeitet mit seinen Mitteln und seinen Ansichten, ist in seinem Gebiet unersätzlich, und es gilt: wer heilt, hat recht.

 

Der Beruf des Tierheilpraktikers ist im Gegensatz zum Heilpraktiker leider rechtlich nicht geschützt, deshalb kann sich jeder der mag so nennen, ohne eine dementsprechende Fachausbildung vorzuweisen.

Deshalb ist es wichtig darauf zu achten welche Ausbildung der THP gemacht hat.

Meine mir gut bekannten und super arbeitenden Kolleginnen, wie auch ich, haben ein mehrjähriges Privatstudium absolviert und bilden uns auch weiterhin auf Fachfortbildungen stetig fort.

Einen guten Tierheilpraktiker erkennt man daran, und auch daran, dass er weiß wo seine Grenzen sind.

 

Die Alternativmedizin ist sehr umfangreich, und deshalb bieten auch nicht alle Heilpraktiker/Tierheilpraktiker dieselben Therapieverfahren an. Jeder arbeitet auf seine Weise und mit den Therapien mit denen er die besten Erfahrungen gemacht hat.

Da die Naturheilkunde eine Erfahrungsmedizin ist, jahrhundertealtes übermitteltes Wissen, gibt es nur zu wenigen Bereichen unabhängige Studien über die Wirkungsweisen.

Abhängige Studien sind sowieso immer sehr kritisch zu beäugen, und da die Naturheilkundler nicht so eine riesige Lobby haben, können sie sich Studien die tausende von Euros kosten nicht leisten. Dazu kommt, dass in der Naturheilkunde jeder ganzheitlich, also individuell und in allen Facetten (Körper, Geist und Seele) betrachtet wird und deshalb jede Therapie auch individuell gestaltet und nicht auf andere übertragbar ist.

Nötig haben es die Naturheilkundler eh nicht, denn sie wissen das ihre Therapie wirkt 😉

Zur Akupunktur gibt es viele Studien, sie ist auch als eine der wenigen alternativen Heilverfahren offiziell anerkannt, auch zur Bioresonanz wie zu ein paar anderen Therapieverfahren gibt es viele Studien.

Natürlich gibt es gegen die Naturheilkunde sehr viele Studien, sogar Vereinigungen. Warum das so ist kann sich jeder Mensch, der sich dafür etwas interessiert, selbst erklären. Werden diese Studien doch von sehr finanziell aufgestellten und machtvollen Firmen finanziert, denen die anders denkenden ein Dorn im Auge sind.

 

Aber zurück zum Berufsbild des Tierheilpraktikers. Einige spezialisieren sich auf Mobilität und arbeiten mit Osteopathie, andere behandeln ausschließlich innere Erkrankungen und spezialisieren sich auf bestimmte Erkrankungen, andere sind nicht praktisch tätig sondern arbeiten beratend in kleinen Firmen oder als Autoren usw.

Dies ist auch gut so, denn es gibt unzählige Therapiemöglichkeiten in der Alternativmedizin. Akupunktur, Homöopathie, Isopathie, Spagyrik, Lichttherapie, Bachblütentherapie, Blutegeltherapie, Edelsteintherapie, Bioresonanz, Radiästhesie, Lasertherapie, Chinesische Heilpilze und Kräuter, Enzymtherapie, Orthomolekulare Therapie, und und und…

Wie jeder Mensch individuell ist, so ist es auch jedes Tier. Und nicht jede Therapie und jeder Therapeut passt zu jedem Patienten.

Menschen die eventuell schlechte Erfahrungen mit Tierheilpraktikern gemacht haben, sollten nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, sondern sich nach einem anderen Therapeuten umsehen, denn wie gesagt, jeder arbeitet anders.

Verzweifelte Besitzer von chronisch erkrankten Tieren sollten nicht resignieren, sondern es wagen mal einen anderen Weg zu versuchen.

 

Für mich ist es vorrangig, die Lebensqualität vom Tier und seinem Mensch zu verbessern.

So zählen chronische Erkrankungen die schulmedizinisch nicht heilbar sind zu meinem Aufgabengebiet, wie die chronisch an Durchfall erkrankte Katze, die immer wieder Antibiotika bekommt und nicht besser wird, oder der Hund mit allergischen Hautproblemen, der nur durch Cortison relativ ohne Juckreiz leben kann, das schnupfende Kaninchen, dem jahrelang die Nase läuft, das hustende Pferd…

Dies sind nur ein paar Beispiele, wo die Naturheilkunde nicht nur Linderung, sondern Heilung bringen kann.

Aber auch Probleme im Zusammenleben, wie die unsaubere Katze, das bissige Kaninchen, das unreitbare Pferd, der leinenaggressive Hund, sind Teil meines Aufgabengebiets.

Da ich aus jahrelanger Arbeit beim Tierarzt weiß, welche Probleme im Alltag auftreten biete ich auch kleinere Dienste an, wie Krallen schneiden, die Katze für den Transport bei Ihnen einfangen, kleinere Filzstellen ausscheren, Analdrüsen entleeren, Vergesellschaftung von Kleintieren, die Mikrochipmarkierung, oder aber auch die Betreuung von kranken Katzen in der Urlaubszeit.

 

Und was natürlich nicht zu kurz kommen darf: die Beratung.

Viele für uns Menschen scheinbar kleinen Dinge, verursachen für unsere Haustiere ungewollt großes Leid. Besonders sei hier die Haltung, Ernährung und Pflege erwähnt.

Und das beginnt bei der Maus und endet beim Pferd.

 

Mir liegt es am Herzen Tier und Mensch im Zusammenleben die Probleme von den Schultern zu nehmen. Dafür bin ich jederzeit gerne ihr Ansprechpartner.

Auch für Therapieverfahren die ich nicht anbiete, habe ich die passenden Ansprechpartner für sie bereit (auch Tierärzte 😉 )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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